Vor ein paar Jahren war Wachstum noch einfacher. Mehr Ads, mehr Kunden, mehr Umsatz. Heute frisst dasselbe Budget mehr – und bringt weniger.
Und während alle über neue Kanäle reden, lassen fast alle dasselbe liegen. Obwohl sie es schon haben. Sie nutzen es nur nicht richtig.
Der Regen kam ohne Vorwarnung.
Wie meistens, wenn der Tag ohnehin schon schlecht war.
Leon, Sarah und Tobias kannten sich vom letzten Branchen-Event. Einer dieser Abende mit zu vielen Visitenkarten, zu wenig echten Gesprächen und Häppchen die niemand wirklich wollte. Sie hatten sich in der Raucherpause gefunden – drei Menschen die genauso wenig Lust auf Small Talk hatten wie aufeinander, aber dann doch zwei Stunden geredet hatten.
Seitdem schrieben sie sich manchmal.
Heute hatten sie sich zufällig in derselben Straße wiedergefunden. Alle drei auf dem Weg irgendwohin. Alle drei mit demselben Gesicht.
Als der Regen einsetzte, war die Entscheidung einfach.
Die nächste Tür.
Die Kneipe am Ende der Straße war nicht der Ort, den man sich aussucht.
Sie war der Ort, bei dem man landet.
Schummriges Licht. Der Geruch von altem Holz und kaltem Rauch. Ein Barkeeper der aussah als hätte er schon alles gesehen und sich bei nichts davon mehr gewundert.
Er stellte drei Gläser hin.
Ohne zu fragen.
· · ·Sie tranken erst. Redeten später.
So ist das manchmal.
Leon hatte vor eineinhalb Jahren seinen Kräuteressig-Shop gestartet. Handgemacht, regionale Zutaten, ein Konzept das er sich über Monate ausgedacht hatte. Die ersten Bewertungen waren richtig gut. Fünf Sterne, ein paar bewegende Texte von Kunden die schrieben, dass sie seit Jahren keinen besseren Essig mehr hatten.
Und dann?
Er trank.
Tobias kannte das Gefühl – nur andersherum.
Sein Craft-Bier-Versand lief seit vier Jahren. Kein Start-Up mehr, kein Experiment. Ein richtiges Business. Fünfstellig im Monat, ein kleines Lager, Mitarbeiter im Marketing und Teilzeitkräfte die ihm halfen Pakete zu packen.
Aber die Margen.
Sarah hatte heute drei Stunden in einem Supermarkt-Gespräch gesessen.
Drei Stunden. Für eine Antwort die sie in fünf Minuten hätte haben können: Nein.
Ihr Produkt war ein fermentiertes Adaptogen-Getränk – Kombucha trifft Ashwagandha, ohne den typischen Kombucha-Geschmack, mit nachgewiesener Wirkung auf Stressreduktion. Zwei Jahre Entwicklung. Drei Testphasen. Eine Studie die sie sich kaum leisten konnte.
Das Produkt war gut. Wirklich gut.
Aber erklärungsbedürftig.
Sie schaute kurz auf ihr Glas.
Tobias nickte langsam. Leon auch.
Der Barkeeper hatte zugehört.
Er hörte immer zu. Das war sein Job – oder zumindest der Teil davon, für den die Leute wirklich kamen. Nicht für den Whiskey.
Er schenkte nach. Langsam. Dann stellte er die Flasche ab und sagte ohne aufzuschauen:
Leon schaute auf sein Glas.
Stille.
Der Barkeeper nickte. Nicht urteilend. Eher so wie jemand der genau das erwartet hatte.
Ich hatte sie schon eine Weile gehört.
Nicht weil ich extra gelauscht hätte. Einfach weil die Kneipe klein ist und die drei nicht besonders leise waren. Und weil ich diese Gespräche kenne.
Ich hab sie oft geführt. Auf beiden Seiten des Tisches.
· · ·Ich bin Hanns-Martin. Ich mache E-Mail-Marketing für Food Brands. Ich bin in über 100 Newslettern eingetragen – die meisten davon von Brands wie euren. Ich bestelle regelmäßig in Onlineshops. Nicht nur weil mir das Produkt schmeckt oder gefällt. Sondern weil ich wissen will was danach passiert. Was in meinem Postfach landet. Wann. Wie es klingt. Und was es bei mir auslöst.
Die ehrliche Antwort nach Dutzenden von Bestellungen und hunderten von analysierten Mails: meistens nichts.
Eine generische Bestellbestätigung. Eine Versandmail mit Trackingnummer. Irgendwann vielleicht eine halbherzige Bitte um eine Bewertung. Und dann – wenn überhaupt – ein Newsletter wenn gerade Ostern ist oder Black Friday vor der Tür steht. Manchmal häufiger. Deren Inhalt? Fast immer nur katalogartige Rabattschlachten.
Als die drei zu mir rüberkamen und sich setzten, sagte ich ihnen das.
Und dann sagte ich ihnen noch etwas.
Ich legte mein Notizbuch auf den Tisch.
· · ·Stille.
Was ich dir gleich zeige, ist kein Geheimwissen. Es sind keine revolutionären Taktiken die irgendein KI-Growth-Hacker in einem 2.000-Euro-Kurs versteckt hat.
Es sind Mails die ihr alle bereits habt. Automationen die bereits laufen – oder die in eurem E-Mail-Tool seit Monaten auf euch warten. Dinge die technisch gesehen keine Raketenwissenschaft sind.
Ich habe Dutzende von Food Brands analysiert. Brands mit wirklich gutem Marketing. Brands mit einem eigenen Creative-Team, einer Agentur die fünfstellige Monatshonorare bekommt. Die aber auch einen Werkstudenten haben, der sich um die Mails kümmert. Brands die auf Instagram wirklich was draufhaben. Brands deren Verpackung in jedem Design-Blog auftaucht.
Und fast keine davon – wirklich fast keine – nutzt das was ich hier zeige.
Nicht weil sie es nicht wollen. Es hat ihnen einfach niemand je erklärt, was in diesen unscheinbaren, automatischen Mails wirklich steckt.
Eine Agentur denkt in Kampagnen. Ein Inhouse-Marketing-Mitarbeiter denkt in Content-Plänen. Niemand schaut sich die Bestellbestätigung an und denkt: hier liegt Geld.
Ich schon.
Ihr richtet es einmal ein. Danach läuft es. Ohne neues Budget. Ohne neue Agentur. Ohne neues Tool das ihr erst drei Monate lernen müsst.
Und während ihr euch um Lieferengpässe kümmert, um den nächsten Supermarkt-Pitch, um die Meta-Ads die wieder teurer geworden sind – arbeitet dieses System still im Hintergrund. Bei jeder Bestellung, jedem neuen Abonnenten und bei jedem Kunden der fast gekauft hätte.
· · ·Ich hab dieses Dokument nicht für jeden geschrieben.
Ich hab es für die Abonnenten des Food Campus Berlin Newsletters erstellt.
Weil ich denselben Ansatz verfolge wie Lia mit dem Food Campus: innovative Founder und Food Brands unterstützen – jeder in dem Bereich in dem er wirklich gut ist. Lia macht das durch ihr Netzwerk, durch Connections, durch Investoren und die Beobachtung von Food-Trends die noch niemand auf dem Radar hat.
Ich mache es durch E-Mail-Marketing.
Agentur-Kosten für vergleichbare Leistung: 4.000 – 10.000 €
Für Food Campus Berlin Abonnenten [PREIS] €Einmalig. Kein Abo. Gehört dir.
Exklusiv für Leser des Food Campus Berlin Newsletters Jetzt sichern →Ich zuckte mit den Schultern.
Tobias nahm noch mal einen ordentlichen Schluck.
Leon hatte sein Notizbuch schon rausgezogen.
Der Barkeeper schenkte noch einmal nach.